Das klingt dramatisch und ist es auch, wie ich finde. Die meisten werden sicherlich schon mitbekommen haben, daß es für freiberufliche Hebammen bald keine Möglichkeit mehr gibt, sich zu versichern, aus dem an sich banalen Grund, daß keine Versicherungsgesellschaft mehr eine Haftpflichtversicherung für sie anbieten wird.
Das betrifft mich insofern nicht, als daß ich meine Kinder schon habe, aber ich möchte doch, daß meine Töchter und Schwiegertöchter to be noch die Möglichkeit haben, eine andere Wahlmöglichkeit zu haben als die Entbindung in einer Klinik mit festangestellten Hebammen.
Alle meine Kinder sind in der Klinik zur Welt gekommen, aus Überzeugung. Das ist völlig wertfrei jeglichem anderen Weg der Geburt gegenüber gemeint, für mich persönlich war das der beste Weg. Ich hatte auch nur beim Löwenherz eine Nachsorgehebamme (weil ich mich da am Tag nach der Entbindung selbst entlassen habe und mich in ein anderes Bundesland, weit weg von meinem Arzt begeben habe).
Aber: Ich habe die ersten drei in einer kleinen, lauschigen Klinik entbunden, bei der mein Gynäkologe bei der Geburt anwesend sein konnte und die mit Beleghebammen arbeiten. Diese Möglichkeit wird nicht mehr gegeben sein, ebenso werden Hausgeburten, Entbindungen im Geburtshaus sowie die Vor- und Nachsorge durch die Hebamme wegfallen.
Ganz kurz, falls sich jemand noch nicht damit befasst hat: Eine Hebamme darf eine natürliche Geburt ohne Arzt begleiten, ein Arzt jedoch ohne Hebamme nicht (bzw. nur im Notfall, aber wenn's brennt, macht das ja auch ein Taxifahrer). Ein Arzt darf aber, im Gegensatz zur Hebamme, einen Kaiserschnitt durchführen, die Zahlen der letzten Jahre sind hier ja eindeutig. Ein Kaiserschnitt ist lukrativer, planbarer und ganz nebenbei auch versicherungstechnisch praktischer (für die Klinik, nicht für die Mutter oder das Kind).
Sieht man sich jetzt die Kaiserschnittrate zusammen mit dem Wegfall der Entbindungsalternativen zur Klinik an, wird klar, wohin die Reise gehen wird: Die Klinikhebamme betreut zig Geburten gleichzeitig (wenn's blöd läuft, und das tut es oft), kann nicht allen gerecht werden, also wird ein Kaiserschnitt wahrscheinlicher und in Summe noch häufiger. Die medizinische Aufdröselei könnte ich auch noch anreißen, das würde aber zu weit führen und da kennen sich andere besser aus. Was ich sagen kann: Das ist alles riesengroßer Mist!
parapluies sammelt hier Erfahrungsberichte zu verschiedensten Geburten, die geneigte Mama, Mama-to-be, Oma, der Papa und alle anderen, die das nicht so hinnehmen wollen, können hier ihrer Stimme ein Gewicht geben.
Danke.
Montag, 17. Februar 2014
Donnerstag, 6. Februar 2014
Die Freiheit, es allen recht zu machen
Frau Mutti hat heute hier ihre Gedanken zum Thema "Schwanger- und Mutterschaft in Zeiten des Internets" kundgetan und ich verweise darauf, weil ich es unter keinen Umständen besser schreiben könnte.
Seit ich in Elternzeit bin (im Januar sind es zwei Jahre, da wird die eine Hälfte der LeserInnen schon hörbar die Luft einsaugen), wird mein kümmerliches Dasein gerne mit Bemerkungen wie "Nur Hausfrau", "reicht dir das denn?" und dergleichen kommentiert. Besonders im Ohr geblieben ist mir das Gespräch mit einer guten Freundin, die vom Gesprächseinstieg "Du wirst aber nicht die nächsten Jahre zuhause bleiben" nur eine Antwort von mir (nämlich "nein, nicht Jahre") brauchte, um bei einem halb entrüsteten "Wie willst du das denn machen? Das ist doch total unrealistisch" zu landen.
Mir bleibt da nur folgende kernige Bemerkung: Ich werde noch in diesem Jahr von "Du arbeitest GAR NICHT?" zu "Wie kannst du deine Kinder nur so vernachlässigen?" wechseln. Machen Sie damit, was sie wollen, aber solange es kein Crowdfunding zur Stabilisierung meiner Rentenlage ist, behalten sie es für sich.
Seit ich in Elternzeit bin (im Januar sind es zwei Jahre, da wird die eine Hälfte der LeserInnen schon hörbar die Luft einsaugen), wird mein kümmerliches Dasein gerne mit Bemerkungen wie "Nur Hausfrau", "reicht dir das denn?" und dergleichen kommentiert. Besonders im Ohr geblieben ist mir das Gespräch mit einer guten Freundin, die vom Gesprächseinstieg "Du wirst aber nicht die nächsten Jahre zuhause bleiben" nur eine Antwort von mir (nämlich "nein, nicht Jahre") brauchte, um bei einem halb entrüsteten "Wie willst du das denn machen? Das ist doch total unrealistisch" zu landen.
Mir bleibt da nur folgende kernige Bemerkung: Ich werde noch in diesem Jahr von "Du arbeitest GAR NICHT?" zu "Wie kannst du deine Kinder nur so vernachlässigen?" wechseln. Machen Sie damit, was sie wollen, aber solange es kein Crowdfunding zur Stabilisierung meiner Rentenlage ist, behalten sie es für sich.
Sonntag, 2. Februar 2014
Neue Erkenntnisse
Nachdem es hier monatelang ruhig war, weil viel zu tun war, aber auch nichts sensationell bloggenswertes passiert ist, habe ich lange überlegt, wie ich wieder einsteige. Zu einem großen Rundumschlag fehlt mir die Zeit (und spannend wär der ja auch nicht, weil ja eben nichts passiert ist), der große Knaller "das MUSST du bloggen" blieb aus, also fang ich jetzt einfach wieder an.
Diese Woche war ich mit dem großen Sohn in der alten Heimat, um ihm im Rahmen eines dubiosen Allergietests Blut abzapfen zu lassen (Der Test fiel dann aus, weil der Test dubios ist, anders als der Arzt, der war toll), aber eigentlich müsste ich anders anfangen, nämlich so:
Der große Sohn aka Wummel knallt durch. Unregelmäßig, aber häufig. Daß da der Zucker eine Rolle spielt, habe ich durch Selbstversuche schon rausgefunden, mich hätte aber nun interessiert, ob da andere Lebensmittel auch eine Rolle spielen. Dazu gibt es einen Test, den kann man machen lassen. Also hab ich letztes Jahr einen Termin vereinbart und war auf einen furchtbar anstrengenden Nachmittag gefasst, als ich mit dem großen Sohn in die Bahn gesetzt hab. Allein die Bahnfahrt hätte schlimm werden können, aber was sag ich: Es war toll. Das mag am aufregenden vormittäglichen Theaterbesuch mit der KiTa gelegen haben, ich tippe aber eher auf die exklusive Zeit mit mir bzw. der Kombination aus beidem. Keine Geschwister, kein Haushaltskram, kein Telefon, nur der Wummel und ich. Wir sind ein Stündchen früher gefahren und haben noch ein Faschingskostüm besorgt, die vorangegangenen Schweißausbrüche wegen "er nimmt bestimmt den Laden auseinander" waren gänzlich unbegründet, er war lammfromm. Der Arzttermin bestand also lediglich aus einem Gespräch, der Nachmittag war somit piekfrei, entspannt und die Wummel-Exklusivzeit hat einen festen Platz im Kalender. Zucker verträgt er trotzdem nicht, bevor einer fragt.
Die kleine Tochter hat zum ersten Mal einen Übernachtungsgast zu Besuch. Alle waren in Aufruhr, alles halb so wild (aber: das Kinderzimmer wurde meckerfrei aufgeräumt, allein dafür lohnt sich sowas), zur Informationsgewinnung sind solche Besuche aber zu empfehlen: Miss E. Schnäkigkeit kommt mir gar nicht mehr so schlimm vor, wenn hier jemand sitzt, der Knoblauchcreme (kindertauglich, die kann man schon essen) zu bitter findet, die Langos innen zu weich, den Schmand zu fett, Zimt generell nicht mag, weder Tee noch Milch mit Honig mag (Honig gar nicht und Milch nur eine bestimmte Marke) und bei der Abendknabberei wären im Gegensatz zu den Cräckern, N.ippon und Gummizeug meine Nougat-Meeresfrüchte zwar okay gewesen, aber da bin ich dann hart geblieben, weil: Das sind meine. Ich esse seit über einem Jahrzehnt nur Angelutschtes, Ausgesuchtes und bestenfalls Geteiltes, aber meine Meeresfrüchte sind meine, weil wenn die Reihenfolge nicht stimmt, kann ich die nicht mehr essen (ich weiß es doch auch nicht) und außerdem ist einfach mal was ganz für mich. So.
Und auch wenn sie noch da ist, aber den besten Moment kann ich schon küren: Das Kind (3. Klasse) kommt mit einem gefalteten Notizzettel zu mir und fragt, ob ich auf meinem Computer auch Musik anmachen kann, weil sie ein Lieblingslied hat und das gerne hören würde. Ausgehend vom Musikgeschmack meiner kleinen Tochter habe ich jetzt mit einer vierminütigen Geschmacklosigkeit gerechnet, die, wenn es gut läuft, Käse ist und wenn es schlecht läuft, jugendgefährdender Käse (Frauenbild!). Aber was sag ich: Das Kind wünschte sich die Eurythmics. Furcht weicht Freude und in mir keimt die Hoffnung, daß der Musikgeschmack meiner Töchter nicht nur einem Wandel unterzogen sein wird, sondern sich dieser Wandel auch in eine erträgliche Richtung vollzieht. Jetzt sitzen sie oben im Kinderzimmer und singen "Sweet dreams", was jetzt definitiv kein Text für kleine Mädchen ist, aber gegen "Sammadem wonnabbijus baju" kann man ja schlecht was sagen.
Diese Woche war ich mit dem großen Sohn in der alten Heimat, um ihm im Rahmen eines dubiosen Allergietests Blut abzapfen zu lassen (Der Test fiel dann aus, weil der Test dubios ist, anders als der Arzt, der war toll), aber eigentlich müsste ich anders anfangen, nämlich so:
Der große Sohn aka Wummel knallt durch. Unregelmäßig, aber häufig. Daß da der Zucker eine Rolle spielt, habe ich durch Selbstversuche schon rausgefunden, mich hätte aber nun interessiert, ob da andere Lebensmittel auch eine Rolle spielen. Dazu gibt es einen Test, den kann man machen lassen. Also hab ich letztes Jahr einen Termin vereinbart und war auf einen furchtbar anstrengenden Nachmittag gefasst, als ich mit dem großen Sohn in die Bahn gesetzt hab. Allein die Bahnfahrt hätte schlimm werden können, aber was sag ich: Es war toll. Das mag am aufregenden vormittäglichen Theaterbesuch mit der KiTa gelegen haben, ich tippe aber eher auf die exklusive Zeit mit mir bzw. der Kombination aus beidem. Keine Geschwister, kein Haushaltskram, kein Telefon, nur der Wummel und ich. Wir sind ein Stündchen früher gefahren und haben noch ein Faschingskostüm besorgt, die vorangegangenen Schweißausbrüche wegen "er nimmt bestimmt den Laden auseinander" waren gänzlich unbegründet, er war lammfromm. Der Arzttermin bestand also lediglich aus einem Gespräch, der Nachmittag war somit piekfrei, entspannt und die Wummel-Exklusivzeit hat einen festen Platz im Kalender. Zucker verträgt er trotzdem nicht, bevor einer fragt.
Die kleine Tochter hat zum ersten Mal einen Übernachtungsgast zu Besuch. Alle waren in Aufruhr, alles halb so wild (aber: das Kinderzimmer wurde meckerfrei aufgeräumt, allein dafür lohnt sich sowas), zur Informationsgewinnung sind solche Besuche aber zu empfehlen: Miss E. Schnäkigkeit kommt mir gar nicht mehr so schlimm vor, wenn hier jemand sitzt, der Knoblauchcreme (kindertauglich, die kann man schon essen) zu bitter findet, die Langos innen zu weich, den Schmand zu fett, Zimt generell nicht mag, weder Tee noch Milch mit Honig mag (Honig gar nicht und Milch nur eine bestimmte Marke) und bei der Abendknabberei wären im Gegensatz zu den Cräckern, N.ippon und Gummizeug meine Nougat-Meeresfrüchte zwar okay gewesen, aber da bin ich dann hart geblieben, weil: Das sind meine. Ich esse seit über einem Jahrzehnt nur Angelutschtes, Ausgesuchtes und bestenfalls Geteiltes, aber meine Meeresfrüchte sind meine, weil wenn die Reihenfolge nicht stimmt, kann ich die nicht mehr essen (ich weiß es doch auch nicht) und außerdem ist einfach mal was ganz für mich. So.
Und auch wenn sie noch da ist, aber den besten Moment kann ich schon küren: Das Kind (3. Klasse) kommt mit einem gefalteten Notizzettel zu mir und fragt, ob ich auf meinem Computer auch Musik anmachen kann, weil sie ein Lieblingslied hat und das gerne hören würde. Ausgehend vom Musikgeschmack meiner kleinen Tochter habe ich jetzt mit einer vierminütigen Geschmacklosigkeit gerechnet, die, wenn es gut läuft, Käse ist und wenn es schlecht läuft, jugendgefährdender Käse (Frauenbild!). Aber was sag ich: Das Kind wünschte sich die Eurythmics. Furcht weicht Freude und in mir keimt die Hoffnung, daß der Musikgeschmack meiner Töchter nicht nur einem Wandel unterzogen sein wird, sondern sich dieser Wandel auch in eine erträgliche Richtung vollzieht. Jetzt sitzen sie oben im Kinderzimmer und singen "Sweet dreams", was jetzt definitiv kein Text für kleine Mädchen ist, aber gegen "Sammadem wonnabbijus baju" kann man ja schlecht was sagen.
Mittwoch, 20. November 2013
Das Browser-Alphabet
Eigentlich weniger für euch als für mich. Golgendes Prinzip: Man tippt einen Buchstaben in die Adresszeile des Browsers und kopiert die dort erscheinende URL. Und los:
A: Amazon.de - Kaum überraschend, daß ich "auffem Dorf" viel online bestelle.
B: blogger.com - Auch wenig verwunderlich.
C: chefkoch.de - Ich kann nun mal nicht freihändig kochen, ich kann nur mit Rezept.
D: de.webfail.com - Und schon geht's los mit den wenig repräsentativen Ergebnissen
E: efa-bw.de - Mein Spickzettel, wie ich von hier wegkomme. Für wieder her hab ich Öffi.
F: facebook.com - Nun ja. Man kann ja viel sagen, aber komplett unpraktisch ist es nicht.
G: google.com - Was auch sonst.
H: hypoplastischeherzendeutschland.de - Ein netter kleiner neuer Verein mit guten Absichten
I: ikea.de - Der Möbelschwede
J: jako-o.de Offensichtlich habe ich ein Konsumproblem.
K: krasserstoff.com - Zwei Stunden, bis die Casper-Clubtour ausverkauft war. Zwei. Stunden. Nach anderthalb konnte ich die Seite aufrufen und bestellen. Heieiei.
L: Hier hab ich behumst, die Schule meiner Tochter schreibe ich nicht auf. Also gibt's den zweiten Treffer: dict.leo.org
M: maps.google.com - Kennt man ja.
N: nolp.dhl.de - Die Sendungsverfolgung der Post. Irgendwie muss der ganze bestellte Kram unterwegs ja beaufsichtigt werden.
O: olymp.de - Friseursalonstühle. Ich weiß es doch auch nicht.
P: paulinespapier.de - Meine Stempeldealerin
Q: nüscht!
R: redcoon.de - Wenn ich reich und berühmt bin, kriege ich bestimmt den Kartoffelschälautomat.
S: Wieder behumst, meine Bank muss auch keiner wissen. Zweitplatziert ist de.smallable.com mit richtig schicken Sachen.
T: twitter.com - Mich überrascht das nicht.
U: umgemuenzt.de - Leider sind bislang nur Kontaktdaten hinterlegt, aber dieser Mensch macht sehr, sehr coole Möbel.
V: vertbaudet.de - Günstige Kinderkleidung, wer hätte das denn jetzt erwartet? Bestimmt niemand.
W: watchever.de - Werbefreie Filme für die Kinder, Parker Lewis für mich. Phänomenal!
X: nüscht!
Y: youtube.com - Moviepilot Filmcheck!
Z: zara.com - Das glaub ich ja jetzt nicht.
Lassen Sie mich das kurz zusammenfassen: Einkaufen, einkaufen, einkaufen, bisschen Filme und bisschen Verein, dann wieder einkaufen, einkaufen, einkaufen. Ich gehe fürchterlich ungern shoppen, vom Sofa aus in ausgeleierten Jogginghosen und wirrer Frise ist das reichlich komfortabel. Ich faules Stück!
A: Amazon.de - Kaum überraschend, daß ich "auffem Dorf" viel online bestelle.
B: blogger.com - Auch wenig verwunderlich.
C: chefkoch.de - Ich kann nun mal nicht freihändig kochen, ich kann nur mit Rezept.
D: de.webfail.com - Und schon geht's los mit den wenig repräsentativen Ergebnissen
E: efa-bw.de - Mein Spickzettel, wie ich von hier wegkomme. Für wieder her hab ich Öffi.
F: facebook.com - Nun ja. Man kann ja viel sagen, aber komplett unpraktisch ist es nicht.
G: google.com - Was auch sonst.
H: hypoplastischeherzendeutschland.de - Ein netter kleiner neuer Verein mit guten Absichten
I: ikea.de - Der Möbelschwede
J: jako-o.de Offensichtlich habe ich ein Konsumproblem.
K: krasserstoff.com - Zwei Stunden, bis die Casper-Clubtour ausverkauft war. Zwei. Stunden. Nach anderthalb konnte ich die Seite aufrufen und bestellen. Heieiei.
L: Hier hab ich behumst, die Schule meiner Tochter schreibe ich nicht auf. Also gibt's den zweiten Treffer: dict.leo.org
M: maps.google.com - Kennt man ja.
N: nolp.dhl.de - Die Sendungsverfolgung der Post. Irgendwie muss der ganze bestellte Kram unterwegs ja beaufsichtigt werden.
O: olymp.de - Friseursalonstühle. Ich weiß es doch auch nicht.
P: paulinespapier.de - Meine Stempeldealerin
Q: nüscht!
R: redcoon.de - Wenn ich reich und berühmt bin, kriege ich bestimmt den Kartoffelschälautomat.
S: Wieder behumst, meine Bank muss auch keiner wissen. Zweitplatziert ist de.smallable.com mit richtig schicken Sachen.
T: twitter.com - Mich überrascht das nicht.
U: umgemuenzt.de - Leider sind bislang nur Kontaktdaten hinterlegt, aber dieser Mensch macht sehr, sehr coole Möbel.
V: vertbaudet.de - Günstige Kinderkleidung, wer hätte das denn jetzt erwartet? Bestimmt niemand.
W: watchever.de - Werbefreie Filme für die Kinder, Parker Lewis für mich. Phänomenal!
X: nüscht!
Y: youtube.com - Moviepilot Filmcheck!
Z: zara.com - Das glaub ich ja jetzt nicht.
Lassen Sie mich das kurz zusammenfassen: Einkaufen, einkaufen, einkaufen, bisschen Filme und bisschen Verein, dann wieder einkaufen, einkaufen, einkaufen. Ich gehe fürchterlich ungern shoppen, vom Sofa aus in ausgeleierten Jogginghosen und wirrer Frise ist das reichlich komfortabel. Ich faules Stück!
Freitag, 8. November 2013
Für sowas zahl ich Eintritt
Jetzt muss ich mich mal eben aufregen.
Alles fing an vor einigen Monaten, als ich mich aufgeregt vor den Rechner gesetzt habe, um Konzerttickets zu kaufen. Kurz vor Start war die Seite schon überlastet, nach anderthalb Stunden Nervenzirkus waren schon alle Termine bis auf einen ausverkauft. Das war aber nun mein Wunschort und ich war hocherfreut. Nach insgesamt zwei Stunden war die komplette Tour ausverkauft, lauschige kleine Clubkonzerte, die Vorfreude war groß.
Böse Menschen könnten nun behaupten, daß sich nur die ganz Bekloppten um zehn morgens hinsetzen und neunzig Minuten sitzen bleiben, um bei so einer Veranstaltung mitzumischen. Davon ging ich auch aus; alle wollen da echt hin und freuen sich.
Das ist auch unbestritten, aber bei dem Konzert, das nun am Mittwoch endlichendlich stattfand, standen echt Menschen im Publikum und tippten auf ihrem Handy rum. Nicht an der Bar oder in bequemem Abstand, sondern mitten im Getümmel, Mitte vorne. Geht aber noch besser: Menschen, die von weiten Teilen des Konzerts mit dem Smartphone Videos drehen, natürlich auch mittenmang.
Versteht mich nicht falsch, ich hab auch schon Fotos von Konzerten gemacht (wenn auch nicht bei solchen Abenden, wo man von einer Tanzveranstaltung der etwas rustikaleren Art ausgeht, da lass ich mein Handy lieber an der Garderobe, um es zu behalten), normalerweise macht man das ja am Anfang schnell oder meinetwegen zwischendrin nochmal. Aber ich will mich auf einem Konzert verflucht nochmal nicht dafür anschnauzen lassen, dass ich mich bewege, weil den Menschen aufgrund zu wackeligen Materials die große You.tube-Karriere verwehrt bleibt. Was soll das denn? Warum gehen Personen auf Konzerte, bei denen man mit Gewimmel, Stürzen und herumfliegenden Körperteilen rechnen muss, stellen sich mittenrein und wundern sich, dass da jemand zappelt und springt? Und gucken sich den Act nur durch die Linse an? Und hindern andere am Feiern? Ich versteh sowas nicht. Es gibt wirklich sehr seltsame Leute.
Alles fing an vor einigen Monaten, als ich mich aufgeregt vor den Rechner gesetzt habe, um Konzerttickets zu kaufen. Kurz vor Start war die Seite schon überlastet, nach anderthalb Stunden Nervenzirkus waren schon alle Termine bis auf einen ausverkauft. Das war aber nun mein Wunschort und ich war hocherfreut. Nach insgesamt zwei Stunden war die komplette Tour ausverkauft, lauschige kleine Clubkonzerte, die Vorfreude war groß.
Böse Menschen könnten nun behaupten, daß sich nur die ganz Bekloppten um zehn morgens hinsetzen und neunzig Minuten sitzen bleiben, um bei so einer Veranstaltung mitzumischen. Davon ging ich auch aus; alle wollen da echt hin und freuen sich.
Das ist auch unbestritten, aber bei dem Konzert, das nun am Mittwoch endlichendlich stattfand, standen echt Menschen im Publikum und tippten auf ihrem Handy rum. Nicht an der Bar oder in bequemem Abstand, sondern mitten im Getümmel, Mitte vorne. Geht aber noch besser: Menschen, die von weiten Teilen des Konzerts mit dem Smartphone Videos drehen, natürlich auch mittenmang.
Versteht mich nicht falsch, ich hab auch schon Fotos von Konzerten gemacht (wenn auch nicht bei solchen Abenden, wo man von einer Tanzveranstaltung der etwas rustikaleren Art ausgeht, da lass ich mein Handy lieber an der Garderobe, um es zu behalten), normalerweise macht man das ja am Anfang schnell oder meinetwegen zwischendrin nochmal. Aber ich will mich auf einem Konzert verflucht nochmal nicht dafür anschnauzen lassen, dass ich mich bewege, weil den Menschen aufgrund zu wackeligen Materials die große You.tube-Karriere verwehrt bleibt. Was soll das denn? Warum gehen Personen auf Konzerte, bei denen man mit Gewimmel, Stürzen und herumfliegenden Körperteilen rechnen muss, stellen sich mittenrein und wundern sich, dass da jemand zappelt und springt? Und gucken sich den Act nur durch die Linse an? Und hindern andere am Feiern? Ich versteh sowas nicht. Es gibt wirklich sehr seltsame Leute.
Mittwoch, 30. Oktober 2013
No more Caprese
Als die Kronprinzessin gerade ein Jahr alt war, aß sie einen Spekulatius und bekam komischen Ausschlag. Der breitete sich schnell aus, das Kind wurde dick und die Luftröhre war so freundlich, erst zuzuschwellen, als wir die Kinderklinik betraten.
Seitdem wissen wir, daß sie auf Nüsse allergisch reagiert, was grundsätzlich erstmal gut ist.
Heute rief die KiTa an, weil das Löwenherz nach dem Frühstück erst ein rotes, dann ein dickes rotes Gesicht bekommen würde, es gab unter anderem Tomaten. Erstmal wusste ich daß er das hat und teilte der Dame mit, sie möge doch bitte beobachten, ob es schlimmer wird, der Ausschlag verschwindet nach einer Weile wieder. Verschwunden ist allerdings nur meine Gelassenheit, und zwar nach einem zweiten Anruf, aufgrund dessen wir hektisch und sachte nervös (man erinnere sich an die zugeschwollene Luftröhre der großen Schwester) dann doch zur KiTa aufgebrochen sind.
Das Löwenherz sitzt inzwischen abgeschwollen und mit wieder annähernd normaler Gesichtsfarbe hier und spielt Feuerwehr ("dadn-dada, dadn-dada"), der Ausschlag ging zurück, nachdem wir informiert wurden.
Tomaten stehen jetzt also auf der Liste der zu vermeidenden Nahrungsmittel, wir sind etwas schlauer und mein Tagesplan (Lunchdate mit dem Hasen) dahin. Aber das Kind schnauft, das ist ja auch was wert.
Seitdem wissen wir, daß sie auf Nüsse allergisch reagiert, was grundsätzlich erstmal gut ist.
Heute rief die KiTa an, weil das Löwenherz nach dem Frühstück erst ein rotes, dann ein dickes rotes Gesicht bekommen würde, es gab unter anderem Tomaten. Erstmal wusste ich daß er das hat und teilte der Dame mit, sie möge doch bitte beobachten, ob es schlimmer wird, der Ausschlag verschwindet nach einer Weile wieder. Verschwunden ist allerdings nur meine Gelassenheit, und zwar nach einem zweiten Anruf, aufgrund dessen wir hektisch und sachte nervös (man erinnere sich an die zugeschwollene Luftröhre der großen Schwester) dann doch zur KiTa aufgebrochen sind.
Das Löwenherz sitzt inzwischen abgeschwollen und mit wieder annähernd normaler Gesichtsfarbe hier und spielt Feuerwehr ("dadn-dada, dadn-dada"), der Ausschlag ging zurück, nachdem wir informiert wurden.
Tomaten stehen jetzt also auf der Liste der zu vermeidenden Nahrungsmittel, wir sind etwas schlauer und mein Tagesplan (Lunchdate mit dem Hasen) dahin. Aber das Kind schnauft, das ist ja auch was wert.
Mittwoch, 16. Oktober 2013
20 facts about me
Es hat mich keiner gefragt, aber wer immer wartet, hat ja auch nix davon. Also los:
1. Ich habe keinen Kleidungsstil. Klamotten sind für mich bestenfalls Verkleidung, deshalb mag ich es total, als Suburb-Elternbeirätin aufzutreten und am nächsten Tag auszusehen wie nach drei Tagen Wacken. Früher hab ich die Freitagabende gern in einem Metal-Gothic-Schuppen verbracht und bin da am liebsten im hellblauen Blüschen aufgelaufen. Merkt man wenigstens, daß ich da bin.
2. Ohne Kaffee bin ich nicht benutzbar. Eine direkt nach dem Aufstehen (am liebsten schon im Liegen, dafür sorgt der Hase manchmal und erntet Lob), die zweite, sobald ich Zeit habe und die dritte, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Danach geht es langsam. Als der Wummel unterwegs war, hab ich keinen Kaffee vertragen und hatte tagelang strenge Kopfschmerzen vom Entzug.
3. Ich mag keine Karotten, weil ich als kleines Kind eine Nacktschnecke (mit Hörnern!) im Garten gefunden habe und die Dosenkarotten beim Mittagessen dafür gehalten habe.
4. Ursprünglich hab ich kein Kind geplant. Die Kronprinzessin war eine Überraschung, sollte aber kein Einzelkind bleiben. Der Hase wollte dann noch ein eigenes Kind und wir beide dann noch eins obendrauf. Jetzt fände ich ein Leben ohne das Getümmel furchtbar langweilig.
5. Mit am Besten entspannen kann ich beim Backen.
6. Ich habe eine Rotorenphobie. Bei einer Hubschraubervorführung hab ich die Kronprinzessin mal stehen lassen und hab mich hinter einem Zaun in "Sicherheit" gebracht. Jeder Hubschrauber hat mich panisch werden lassen (ich erwarte außer Kontrolle geratene Fluggeräte und abgetrennte Körperteile, sehr unappetitlich also) und selbst in Filmen konnte ich keine sehen. Das ist besser geworden, seit das Löwenherz mit einem unterwegs war (was seltsam ist, weil ich das selbst nicht gesehen habe, aber psychologisch war's wohl hilfreich), aber einen in Schräglage kann ich immer noch nicht vertragen und ein Ventilator kommt mir auch nienienie in's Haus.
7. Ich glaube daran, daß es für jeden Menschen nicht nur eine Person gibt, mit der sie glücklich werden kann. Das klingt unromantisch, ist es aber nicht, weil ich mir meinen Mann ja trotzdem ausgesucht hab. Außerdem entspannt es bei Trennungen ungemein.
8. Ich bin unglaublich faul. Deshalb organisiere ich gern, weil ich dann weniger Arbeit habe. Klappt so mittel.
9. Alkohol vertrage ich nicht gut, ich kriege Kater aus der Hölle. Was mich dummerweise nicht abhält.
10. Tanzen kann ich auch nicht, hält mich aber auch nicht ab. Ich zitiere Casper: "Wenn schon scheiße tanzen, dann so, dass die ganze Welt es sieht."
11. Vor Jahren hab ich mal in einem CallCenter gearbeitet. Das war schlecht für's Ego und bis heute bin ich ausgesprochen nett, wenn mal einer anruft.
12. Jahrelang hatte ich keinen Fernsehanschluss und hab ausschließlich DVDs geschaut. Das würde ich heute immer noch machen, aber der Hase wäre unzufrieden, das bringt ja dann auch nichts.
13. Ich hab eine Standardgesichtsbemalung, die ich immer mache und ohne die ich auch nicht aus dem Haus gehe, aber diese flächendeckenden Make-up-Puder-Rouge-wasauchimmer-Arbeiten krieg ich nicht hin.
14. Wenn ich was Neues entdecke, will ich sofort der Pro werden. Wenn es gut läuft, bleibt es bei der Anschaffung von Literatur (diverse Handarbeiten, Wein, Fotographie). Wenn es schlecht läuft (und das tut es meistens), habe ich schon Unsummen für Equipment ausgegeben, bis ich merke, daß es doch nicht meins ist. Hier stehen immer noch kistenweise Glasperlen etc, weil ich vor Äonen mal der Ansicht war, ich müsste jetzt Schmuck selbst machen und das macht ja sowieso nur Spaß, wenn man gleich das richtige Werkzeug und so hat. Gebaut hab ich kein einziges Stück und der Kram staubt fröhlich vor sich hin. Ich bin die Königin der Strohfeuer! Wenigstens die Papiersache verfolge ich nach wie vor, dummerweise hört es da mit dem Equipment nie auf.
15. Finde ich einen Schauspieler toll, ziehe ich mir schnellstmöglich das Gesamtwerk rein, auch die verzichtbaren Frühwerke. Der Hase jammert heute noch über Dark Harbour, den er sich wegen Norman Reedus (den ich übrigens für einen der heißesten Männer überhaupt halte, zugegebenermaßen aber nicht in diesem Machwerk) anschauen musste.
16. Schokolade hin oder her, kulinarisch machen mich Ofenkäse und Sushi am glücklichsten.
17. Ich bin schon seit Vivasion Fan von Stefan Raab. Also schon immer und vermutlich auch für immer. Und für alle, denen nun schockiert der Atem stockt: In meiner Familie und meinem Freundeskreis steh ich damit ziemlich alleine da. Aber das macht nichts, ist wie mit dem Tanzen. Ich werde mich nicht dafür entschuldigen!
18. In Gruppen fühle ich mich selten zugehörig. Ich bin immer ein bisschen außen vor, auch wenn das auf Andere gar nicht so wirkt. Als Kind war ich davon überzeugt, adoptiert zu sein und in der Schule fiel mir erst Anfang der Oberstufe auf, daß ich ja gar nicht so unbeliebt bin, wie ich immer dachte. Bis heute bin ich alles Andere als schüchtern, man soll schon merken, daß ich da bin und ich bin auch wirklich gesellig, aber am liebsten treffe ich mich mit Leuten zu zweit, da geht es mir nämlich nicht so.
19. Falls Sie sich fragen, warum im Supermarkt schon ab September Lebkuchen und Spekulatius liegen: Die liegen da für mich.
20. Mit das Unhöflichste überhaupt ist für mich unangekündigter Besuch. Ich bin nämlich nicht besonders ordentlich (siehe auch Punkt 8) und brauche grundsätzlich Vorlaufzeit, um unser Haus in einen halbwegs repräsentativen Zustand zu versetzen.
1. Ich habe keinen Kleidungsstil. Klamotten sind für mich bestenfalls Verkleidung, deshalb mag ich es total, als Suburb-Elternbeirätin aufzutreten und am nächsten Tag auszusehen wie nach drei Tagen Wacken. Früher hab ich die Freitagabende gern in einem Metal-Gothic-Schuppen verbracht und bin da am liebsten im hellblauen Blüschen aufgelaufen. Merkt man wenigstens, daß ich da bin.
2. Ohne Kaffee bin ich nicht benutzbar. Eine direkt nach dem Aufstehen (am liebsten schon im Liegen, dafür sorgt der Hase manchmal und erntet Lob), die zweite, sobald ich Zeit habe und die dritte, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Danach geht es langsam. Als der Wummel unterwegs war, hab ich keinen Kaffee vertragen und hatte tagelang strenge Kopfschmerzen vom Entzug.
3. Ich mag keine Karotten, weil ich als kleines Kind eine Nacktschnecke (mit Hörnern!) im Garten gefunden habe und die Dosenkarotten beim Mittagessen dafür gehalten habe.
4. Ursprünglich hab ich kein Kind geplant. Die Kronprinzessin war eine Überraschung, sollte aber kein Einzelkind bleiben. Der Hase wollte dann noch ein eigenes Kind und wir beide dann noch eins obendrauf. Jetzt fände ich ein Leben ohne das Getümmel furchtbar langweilig.
5. Mit am Besten entspannen kann ich beim Backen.
6. Ich habe eine Rotorenphobie. Bei einer Hubschraubervorführung hab ich die Kronprinzessin mal stehen lassen und hab mich hinter einem Zaun in "Sicherheit" gebracht. Jeder Hubschrauber hat mich panisch werden lassen (ich erwarte außer Kontrolle geratene Fluggeräte und abgetrennte Körperteile, sehr unappetitlich also) und selbst in Filmen konnte ich keine sehen. Das ist besser geworden, seit das Löwenherz mit einem unterwegs war (was seltsam ist, weil ich das selbst nicht gesehen habe, aber psychologisch war's wohl hilfreich), aber einen in Schräglage kann ich immer noch nicht vertragen und ein Ventilator kommt mir auch nienienie in's Haus.
7. Ich glaube daran, daß es für jeden Menschen nicht nur eine Person gibt, mit der sie glücklich werden kann. Das klingt unromantisch, ist es aber nicht, weil ich mir meinen Mann ja trotzdem ausgesucht hab. Außerdem entspannt es bei Trennungen ungemein.
8. Ich bin unglaublich faul. Deshalb organisiere ich gern, weil ich dann weniger Arbeit habe. Klappt so mittel.
9. Alkohol vertrage ich nicht gut, ich kriege Kater aus der Hölle. Was mich dummerweise nicht abhält.
10. Tanzen kann ich auch nicht, hält mich aber auch nicht ab. Ich zitiere Casper: "Wenn schon scheiße tanzen, dann so, dass die ganze Welt es sieht."
11. Vor Jahren hab ich mal in einem CallCenter gearbeitet. Das war schlecht für's Ego und bis heute bin ich ausgesprochen nett, wenn mal einer anruft.
12. Jahrelang hatte ich keinen Fernsehanschluss und hab ausschließlich DVDs geschaut. Das würde ich heute immer noch machen, aber der Hase wäre unzufrieden, das bringt ja dann auch nichts.
13. Ich hab eine Standardgesichtsbemalung, die ich immer mache und ohne die ich auch nicht aus dem Haus gehe, aber diese flächendeckenden Make-up-Puder-Rouge-wasauchimmer-Arbeiten krieg ich nicht hin.
14. Wenn ich was Neues entdecke, will ich sofort der Pro werden. Wenn es gut läuft, bleibt es bei der Anschaffung von Literatur (diverse Handarbeiten, Wein, Fotographie). Wenn es schlecht läuft (und das tut es meistens), habe ich schon Unsummen für Equipment ausgegeben, bis ich merke, daß es doch nicht meins ist. Hier stehen immer noch kistenweise Glasperlen etc, weil ich vor Äonen mal der Ansicht war, ich müsste jetzt Schmuck selbst machen und das macht ja sowieso nur Spaß, wenn man gleich das richtige Werkzeug und so hat. Gebaut hab ich kein einziges Stück und der Kram staubt fröhlich vor sich hin. Ich bin die Königin der Strohfeuer! Wenigstens die Papiersache verfolge ich nach wie vor, dummerweise hört es da mit dem Equipment nie auf.
15. Finde ich einen Schauspieler toll, ziehe ich mir schnellstmöglich das Gesamtwerk rein, auch die verzichtbaren Frühwerke. Der Hase jammert heute noch über Dark Harbour, den er sich wegen Norman Reedus (den ich übrigens für einen der heißesten Männer überhaupt halte, zugegebenermaßen aber nicht in diesem Machwerk) anschauen musste.
16. Schokolade hin oder her, kulinarisch machen mich Ofenkäse und Sushi am glücklichsten.
17. Ich bin schon seit Vivasion Fan von Stefan Raab. Also schon immer und vermutlich auch für immer. Und für alle, denen nun schockiert der Atem stockt: In meiner Familie und meinem Freundeskreis steh ich damit ziemlich alleine da. Aber das macht nichts, ist wie mit dem Tanzen. Ich werde mich nicht dafür entschuldigen!
18. In Gruppen fühle ich mich selten zugehörig. Ich bin immer ein bisschen außen vor, auch wenn das auf Andere gar nicht so wirkt. Als Kind war ich davon überzeugt, adoptiert zu sein und in der Schule fiel mir erst Anfang der Oberstufe auf, daß ich ja gar nicht so unbeliebt bin, wie ich immer dachte. Bis heute bin ich alles Andere als schüchtern, man soll schon merken, daß ich da bin und ich bin auch wirklich gesellig, aber am liebsten treffe ich mich mit Leuten zu zweit, da geht es mir nämlich nicht so.
19. Falls Sie sich fragen, warum im Supermarkt schon ab September Lebkuchen und Spekulatius liegen: Die liegen da für mich.
20. Mit das Unhöflichste überhaupt ist für mich unangekündigter Besuch. Ich bin nämlich nicht besonders ordentlich (siehe auch Punkt 8) und brauche grundsätzlich Vorlaufzeit, um unser Haus in einen halbwegs repräsentativen Zustand zu versetzen.
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