Jetzt ist das Löwenherz schon wieder erkältet, ich krieg einen zuviel! Also immer noch kein Kliniktermin, wir ham ja Zeit. Der Wummel hustet auch schon, mir wäre dann tatsächlich langsam mal nach Frühling.
Das Haus umräumen kann man aber auch mit hustenden Kindern, also ist das Esszimmer jetzt in's Wohnzimmer umgezogen (so halb, ein Geschirrschrank muss irgendwie noch untergebracht werden), mein Schreibtisch kam aus der Einliegerwohnung hoch, das has'sche Arbeitszimmer kommt noch mit rein und wenn das alles ganz fertig ist, wird aus dem popeligen Arbeitszimmer ein popeliges Ankleidezimmer. Sofern der schwedische Kleiderschrank noch einen Abbau übersteht, wetten möchte ich darauf nicht. Klingt alles ganz hervorragend, ich bin voller Tatendrang, das jetzt alles einfach auf halber Strecke so zu lassen. Und das meine ich auch so, das halbfertige Wandregal, das seit über einer Woche im Büro to be vor sich hingammelt, ist mein Zeuge.
Immerhin hat der Osterhase schon fast alles beisammen, sogar den Schokokram (wobei ich da nochmal nachbessern muss oder wenigstens sofort aufhören, immer was wegzufressen). Und ja, die Kinder kriegen Geschenke. Weil ich das so will.
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Dienstag, 25. März 2014
Donnerstag, 24. Januar 2013
Chefköchin
Ich kann ja nicht kochen. Meine älteste Tochter wäre ohne Fix-Tütchen in den ersten Jahren sicher verhungert, daran hab ich mich entlanggehangelt. Inzwischen komme ich ohne zurecht (und vermeide sogar weitestgehend alle geschmacksverstärkenden Pülverchen wegen mein Körper ist mein Tempel und so), aber kochen kann ich eben nicht. Zumindest nicht in dem Sinne, dass ich mich vor den Kühl- oder Vorratsschrank stelle und mich von der Muse küssen lasse. Das ist für mich nämlich "kochen können". Kann ich nicht.
Rezepte befolgen, das kann ich. Damit im Hause Badüri nicht im Zweiwochenrhythmus dasselbe auf den Tisch kommt, bin ich regelmäßiger Gast auf der Seite mit der grünen Kochmütze und klaue im großen Stil Rezepte von überall. Da haben sich jetzt auch schon ein paar Standardgerichte durchgesetzt, deren Rezepte ich, weil meine Küche kein w-lan kann und der Laptop somit keine große Hilfe ist, immer brav ausdrucke, oben im Hasenbüro hole und in der Küche vollsaue. Das hat ab heute ein Ende!
Ein Stapel Klarsichthüllen, ein Ordner und die Maerim ist der braven Hausfrau wieder einen Schritt näher (Ja, ich bin die Letzte, die das endlich anstösst, alle anderen ham's schon. Scho recht). Und während das heutige Mittagessen vor sich hinquackert, schau ich schon mal nach netten Ordnern, die schöner aussehen als der schnöde Standardordner in büromausgrau.
Rezepte befolgen, das kann ich. Damit im Hause Badüri nicht im Zweiwochenrhythmus dasselbe auf den Tisch kommt, bin ich regelmäßiger Gast auf der Seite mit der grünen Kochmütze und klaue im großen Stil Rezepte von überall. Da haben sich jetzt auch schon ein paar Standardgerichte durchgesetzt, deren Rezepte ich, weil meine Küche kein w-lan kann und der Laptop somit keine große Hilfe ist, immer brav ausdrucke, oben im Hasenbüro hole und in der Küche vollsaue. Das hat ab heute ein Ende!
Ein Stapel Klarsichthüllen, ein Ordner und die Maerim ist der braven Hausfrau wieder einen Schritt näher (Ja, ich bin die Letzte, die das endlich anstösst, alle anderen ham's schon. Scho recht). Und während das heutige Mittagessen vor sich hinquackert, schau ich schon mal nach netten Ordnern, die schöner aussehen als der schnöde Standardordner in büromausgrau.
Donnerstag, 10. Januar 2013
Entweihnachtet
Heute kommen die letzten Reste der Weihnachtsdeko weg. Mir graut ein wenig davor, das Eisblumenspray runterzuschrubben (wer die Idee nur wieder hatte?), aber bleiben kann es ja nicht, zumal die Rubbelspuren in unterschiedlichen Fingerbreiten immer mehr werden. Und nein, warten, bis alles abgerubbelt ist, ist keine Option (nicht, dass ich nicht kurz darüber nachgedacht hätte).
Wenn jetzt aber noch der Leuchtstern abgehängt ist, ist wirklich restlos alles weg (bleibt bei euch auch immer eine Restekiste Weihnachtssachen übrig? Irgendwo steht immer noch was rum, da kann ich noch so gründlich gucken) und alles sieht kahl aus. Also habe ich heute bei D.epotzwei Riesentüten das eine oder andere Dekoteil mitgenommen und werde mich heute Nachmittag/ Abend an's Dekorieren machen. Aber erst suche ich eine neue Tischlampe für's Fensterbrett, so ganz ohne hell kann das ja nicht bleiben.
Wenn jetzt aber noch der Leuchtstern abgehängt ist, ist wirklich restlos alles weg (bleibt bei euch auch immer eine Restekiste Weihnachtssachen übrig? Irgendwo steht immer noch was rum, da kann ich noch so gründlich gucken) und alles sieht kahl aus. Also habe ich heute bei D.epot
Samstag, 29. September 2012
Wochenendäää!
Die Küche wird. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Peek gefällig?
Ich kann mich ja prima in Details verlieren und dabei das große Ganze komplett ausblenden. Bei der Hochzeitsvorbereitung hat mich das schon an den Rand des Wahnsinns gebracht. Hab ich draus gelernt? Nein. Biomülleimer gesucht, für auffe Arbeitsfläche. Gesehen, verknallt, auf den Wunschzettel in meinem Kopf angespeichert. Dummerweise nur da, denn wo krieg ich den her? Wo hatte ich den gleich gesehen?
A propos auffe Kopf, wir danken dem Herrn, der den Fahrradhelm erfunden hat. Jetzt hat der Wummel nur je ein kapitales Ei auf der Stirn, dem Auge und dem Kinn. Zur Oma geht's trotzdem , damit die Großen die Second Hand Möbelhäuser hier angucken können. Vielleicht finden wir da ja was für's Esszimmer.
Ich kann mich ja prima in Details verlieren und dabei das große Ganze komplett ausblenden. Bei der Hochzeitsvorbereitung hat mich das schon an den Rand des Wahnsinns gebracht. Hab ich draus gelernt? Nein. Biomülleimer gesucht, für auffe Arbeitsfläche. Gesehen, verknallt, auf den Wunschzettel in meinem Kopf angespeichert. Dummerweise nur da, denn wo krieg ich den her? Wo hatte ich den gleich gesehen?
A propos auffe Kopf, wir danken dem Herrn, der den Fahrradhelm erfunden hat. Jetzt hat der Wummel nur je ein kapitales Ei auf der Stirn, dem Auge und dem Kinn. Zur Oma geht's trotzdem , damit die Großen die Second Hand Möbelhäuser hier angucken können. Vielleicht finden wir da ja was für's Esszimmer.
Sonntag, 16. September 2012
Grundsanierung
Mehr oder weniger, im Zweifel aber mehr. Gestern war ich mit Unterstützung von Miss E. im Zimmer vom Wummel zugange. Es wurde ausgeräumt, gefegt, gesaugt, staubgewischt und gewienert. Alles, was den Boden bedeckt hat und die rudimentären Reste aus den Spielkisten kamen in große Kartons und wurden von dort aus in ihre Kisten zurücksortiert. Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Effizienz ein Dreijähriger ein normales Zimmer in einen Kriegsschauplatz verwandeln kann. Und in welcher Geschwindigkeit! Also hab ich jetzt erstmals alles wieder in der Hand gehabt und dabei etwas umstrukturiert. Jetzt weiß ich auch, was noch fehlt und was noch ausbaufähig ist. Bevor ich den Kurzen wieder reingelassen habe, hab ich das übrigens für die Nachwelt festgehalten. Glaubt mir ja sonst nach zwei Tagen wieder keiner, dass ich was gemacht hab.
Hier erstmal der Blick von der Tür. Man sieht Bedarf: Gardinen (bloß was?) und etwas, um die Regalrückwand aufzuhübschen. Tafelfolie scheidet aber aus.
Aus Platzgründen verschwindet das Bücherregal hinter der Tür. Mit dem Deckel nach vorne stehen die Bücher, weil in üblichen Regalen immer alle Bücher rausgeflogen sind, bis er gefunden hat, was er gesucht hat. Das sind übrigens einfache Bilderleisten vom Möbelschweden. Der Schrank ist aus zweiter Familienhand.
Dieses Flugzeug hat mein Vater vom Sperrmüll gerettet. Glücklicherweise.
Das wird noch an der Decke befestigt und unterstützt dann diese Lampe hier. Eine Kinderzimmerlampe, die von unten auch hübsch aussieht, ist gar nicht so leicht zu finden. Komisch, dass da keiner dran denkt, dass die Halblinge auch was davon haben wollen.
Die Malecke hat noch was von Jugendknast, hier kommt bei Gelegenheit ein Klapptisch und Befestigungen für die Stifte an die Wand. Ein Lämpchen hab ich auch schon im Auge. An der Wand wär noch besser.
Hier ist D.uplo und P.laymobil untergebracht. Ja, die große blaue Kiste ist wirklich randvoll. Es hat Vorteile, wenn die große Schwester auch einen Jungen hat, der Wummel hat da so richtig abgesahnt. Eigentlich haben wir auch so kleine Teppiche mit Landschaften drauf, die müssen aber noch irgendwo im Keller rumfahren. Die gehören hier hin, damit die Bauerei auch komfortabel und optisch ansprechend vollzogen werden kann. Zumindest, wenn sie auftauchen, bevor der Herr seinen Führerschein macht. Im Hintergrund sieht man ein Stück unter's Bett, da sind die D.uplo-Eisenbahn und die Autos untergebracht. Diese Matten sind nicht hübsch, aber kniefreundlich und da unten kann die Eisenbahn aufgebaut bleiben. Noch mal Bedarf: Lampe, da unten ist es ziemlich duster.
Oma S. hat Dinosaurier gemalt. Beim Überreichen gab's aber kein Dankeschön, sondern eine kostenfreie Information: "Die haben Zacken, also sind das Drachen." Also gab's beizeiten Dinosaurier noch dazu.
Ein Gewürzregal fungiert hier als Nachttisch. In echt ist es ein bisschen schärfer.
Hier erstmal der Blick von der Tür. Man sieht Bedarf: Gardinen (bloß was?) und etwas, um die Regalrückwand aufzuhübschen. Tafelfolie scheidet aber aus.
Aus Platzgründen verschwindet das Bücherregal hinter der Tür. Mit dem Deckel nach vorne stehen die Bücher, weil in üblichen Regalen immer alle Bücher rausgeflogen sind, bis er gefunden hat, was er gesucht hat. Das sind übrigens einfache Bilderleisten vom Möbelschweden. Der Schrank ist aus zweiter Familienhand.
Dieses Flugzeug hat mein Vater vom Sperrmüll gerettet. Glücklicherweise.
Das wird noch an der Decke befestigt und unterstützt dann diese Lampe hier. Eine Kinderzimmerlampe, die von unten auch hübsch aussieht, ist gar nicht so leicht zu finden. Komisch, dass da keiner dran denkt, dass die Halblinge auch was davon haben wollen.
Die Malecke hat noch was von Jugendknast, hier kommt bei Gelegenheit ein Klapptisch und Befestigungen für die Stifte an die Wand. Ein Lämpchen hab ich auch schon im Auge. An der Wand wär noch besser.
Hier ist D.uplo und P.laymobil untergebracht. Ja, die große blaue Kiste ist wirklich randvoll. Es hat Vorteile, wenn die große Schwester auch einen Jungen hat, der Wummel hat da so richtig abgesahnt. Eigentlich haben wir auch so kleine Teppiche mit Landschaften drauf, die müssen aber noch irgendwo im Keller rumfahren. Die gehören hier hin, damit die Bauerei auch komfortabel und optisch ansprechend vollzogen werden kann. Zumindest, wenn sie auftauchen, bevor der Herr seinen Führerschein macht. Im Hintergrund sieht man ein Stück unter's Bett, da sind die D.uplo-Eisenbahn und die Autos untergebracht. Diese Matten sind nicht hübsch, aber kniefreundlich und da unten kann die Eisenbahn aufgebaut bleiben. Noch mal Bedarf: Lampe, da unten ist es ziemlich duster.
Oma S. hat Dinosaurier gemalt. Beim Überreichen gab's aber kein Dankeschön, sondern eine kostenfreie Information: "Die haben Zacken, also sind das Drachen." Also gab's beizeiten Dinosaurier noch dazu.
Müßig, zu erörtern, dass der Bauernhof und die Waldtiere 24 Stunden später nicht mehr so drapiert sind. Hier ist aber Schwund zu beklagen, Miss E. hatte zentnerweise Tierchen und Manschkerl, da ist nicht mehr viel über.
Ein Gewürzregal fungiert hier als Nachttisch. In echt ist es ein bisschen schärfer.
Familienfotos finden hier statt, das kann mitgenommen und gekuschelt werden.
Jetzt warte ich noch auf einen zündende Idee für eine Gardine und einen Lottogewinn, dann kann's weitergehen.
Donnerstag, 26. Juli 2012
Das erste Fest
Morgen wird der Wummel drei. Er feiert erst in der KiTa seinen Geburtstag und seinen Abschied, am Nachmittag mit uns ein kleines bisschen und am Samstag das große Fest mit Familie, Freunden und allem Zipp und Zapp. An sich ganz schön, würde ich nicht dekorationsmäßig ziemlich auf dem Schlauch stehen. Auf den Trichter hätte ich ja mal früher kommen können, dass ich an Dekokram und so hier nicht so ohne Weiteres rankomme. Also diesmal die Sparversion: Ballons, Kerzen, reicht.
Der Junge verkraftet das wohl besser als ich, solange das Geschenk da ist (ist da). Immerhin liegt die Geburtstagskerze in Lightning-McQueen-Form schon seit einer Weile auf dem Küchenschrank bereit, das ist doch schon mal was. Vielleicht schaff ich es heute aber noch zwischen Hausputz und Muffins für die KiTa, mal eben in die nächstgrößere Stadt zu fahren.
Die allgemeine Lebensqualität ist gestern schon erheblich gestiegen, von meinen Schwiegereltern gab es nämlich Gartenmöbel. Eigentlich das Geburtstagsgeschenk für den Hasen, weil der aber erst im Oktober ist, haben sie das vorgezogen. Mein Schwager hat dann gestern den bisher heißesten Tag des Jahres und einen kostbaren Urlaubstag damit verbracht, die Möbel in einem nicht klimatisierten Miettransporter ohne Radio herzugurken und aufzubauen.
Der Junge verkraftet das wohl besser als ich, solange das Geschenk da ist (ist da). Immerhin liegt die Geburtstagskerze in Lightning-McQueen-Form schon seit einer Weile auf dem Küchenschrank bereit, das ist doch schon mal was. Vielleicht schaff ich es heute aber noch zwischen Hausputz und Muffins für die KiTa, mal eben in die nächstgrößere Stadt zu fahren.
Die allgemeine Lebensqualität ist gestern schon erheblich gestiegen, von meinen Schwiegereltern gab es nämlich Gartenmöbel. Eigentlich das Geburtstagsgeschenk für den Hasen, weil der aber erst im Oktober ist, haben sie das vorgezogen. Mein Schwager hat dann gestern den bisher heißesten Tag des Jahres und einen kostbaren Urlaubstag damit verbracht, die Möbel in einem nicht klimatisierten Miettransporter ohne Radio herzugurken und aufzubauen.
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